Dem geneigten Leser wird nicht entgangen sein, dass dies kein Livebericht ist, sondern ein Review. Die Tage in London waren anstregend, sodass ich auf das abendliche Schreiben verzichtete; ausserdem hatte ich auch meinen Laptop nicht mit. Und wer mag schon einen Reisebericht auf einem Tablet schreiben?!?
Also los geht's: Unser Trip nach London begann bereits am 22.05.2014 um 02:00 Uhr nachts: Aufstehen, duschen, anziehen, die letzten Sachen in den Rucksack verstauen, den Tieren tschüss sagen und ab auf die Autobahn. Unser Flug ab Frankfurt-Hahn ging pünktlich um 6:30 Uhr und ebenso pünktlich landete unser günstiges Gefährt (wie immer bei Ryanair die 737-800) auch in London-Stansted. Den Bus, der uns zur Victoria Station bringen sollte fanden wir auch gleich, aber mussten noch ein wenig warten bis wir dran waren. Um 8:00 Uhr Ortszeit ging der wilde, linksseitige Ritt Richtung London City los. Wie zu erwarten herrschte viel Verkehr und wir benötigten fast 2 Stunden bis zum Busbahnhof an der Victoria Station.
Kurze Orientierung und immer den Schildern zur Underground folgend. (Bitte klickt auf die Bilder, damit ihr sie in groß sehen könnt)
Da wir erst um 14:00 Uhr in unserem Hotel, dem Days Hotel London-Waterloo, einchecken können,
fahren wir zuerst zum Big Ben, um von dort aus eine Bootstour über die Themse zu machen. Es ist zwar stark bewölkt, aber trocken.
Neben Big Ben stehen die Houses of Parliament,
und auf der anderen Seite der Themse das Aquarium und das London Eye.
Wir holen uns die Tickets für die Bootsfahrt und nehmen auf dem oberen Deck des Wassergefährts Platz. Eigentlich hat diese Tour keinen Livekommentar, aber die Besatzung gibt sich Mühe und erzählt ein wenig über die verschiedenen Gebäude; viele aus altem Gestein und einige aus neuen Materialien.
Eine halbe Stunde später kommen wir an der Tower Bridge an und verlassen hier die nasse Fahrrinne um wieder festen Boden unter den Füssen zu haben.
Gegenüber der Tower Bridge befindet sich der Tower of London, welchen wir aber erst am folgenden Tag besuchen werden.
Wir überqueren die Tower Bridge zuerst zwei Mal komplett und gelangen über den Eingang im Nordturm ins innere. Kurzer geschichtlicher Abriss warum, wieso, weshalb, wie lange, und warum überhaupt,
und schon wandeln wir über die obere Verbindung der zwei Türme. Von hier oben eine tolle Aussicht über den Fluss (oder auch liebevoll "der Bach" genannt). Hier sieht man die "HMS Belfast" (links) welche hier ständig vor Anker liegt und ein Museumsschiff ist, rechts daneben die "Niedersachsen", die hier gerade zu Besuch ist.
Am Ende gelangen wir über den Südturm zum Maschinenraum
Es ist mittlerweile 14:00 Uhr und wir machen uns via Underground zu unserem Hotel auf. Einchecken dauert nur 'ne Minute und schon können wir unser kleines Zimmerchen im ersten Stock beziehen. Auspacken, umziehen und erstmal ne Runde Schlafen; immerhin sind wir jetzt schon 12 Stunden auf den Beinen. Das Nickerchen kam auch gerade recht, denn es fing an zu regnen ... 1,5 Stunden später aber wieder schönestes Wetter :o)
Ist ja erst Nachmittag, also wieder los in's Getümmel; nächster Halt Piccadilly Circus oder auch Times Square für Arme *lach* (jaja, ich bin verwöhnt. Dachte hier steppt mehr der Bär ...)
Joa recht nett, weiter geht's ...
stop: ein Foto einer Telefonzelle muss auf jeden Fall gemacht werden
und wir laufen weiter Richtung Süden; nach ein paar Minuten kommen wir am Trafalgar Square an. Hier muss ich Lord Nelson einen schönen Gruß von Sascha ausrichten:
Ebenfalls hier befindet sich die National Gallery, aber soviel Kultur brauchen wir heute nicht, also geht's weiter.
nein, wir haben immer noch nicht genug ... auf zum St. James' Park
die ersten Hörnchen werden gesichtet und am Teich inmitten des Parks tümmelt sich viel gefiedertes Getier
Am Ende des Teiches hat man einen wunderschönen Blick Richtung London Eye
und auf der entgegengesetzten Seite liegt das kleine, bescheidene Anwesen vom Lisbeth
die Tore waren dicht, man wollte uns leider nicht reinlassen :o(
Scheinbar hatte einer dieser schwarz-rot gekleideten Herren etwas angestellt, denn er wurde ohne ersichtlichen Grund von dem Typen links vorne sehr laut angeschrien. Vielleicht sind die auch alle schwerhörig? Wer weiss...
Nachdem wir noch kurz Queen Victoria Hallo gesagt hatten, machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel.
Unsere Wahl für's Dinner fiel auf den Inder gleich nebenan. Der Inder an sich nuschelt viel mehr als er spricht, aber auch das bekamen wir hin; das Essen war sehr gut und auch nicht zu teuer. Happy und mit leicht schmerzenden Füssen fielen wir gegen 22:00 Uhr ins Bett.


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